12 Uhr: Die Koffer sind gepackt, das Gruppengepäck steht bereit und der Toyota ist voll bis unter das Dach. Nch unserem Abschlussplenum essen wir noch zu Mittag am Möslhof und brechen anschließend mit dem Reisebus wieder auf nach Franzensfeste.
15 Uhr: Im Tal ist es heiß. 35 Grad sind nach 3 Wochen frischem Wind am Möslhof ein Gedultsspiel. Um 16.50 soll der Zug abfahren …
21 Uhr: Wir sind wieder in Deutschland. Bisher sind wir pünktlich unterwechs.
07 Uhr: Wir sind in Kreiensen. Hier hätten wir eigentlich schon um 03:57 sein sollen …
10.05 Uhr: Wir sind in Braunschweig!

 

Unsere letzte Tageswanderung führt uns auf den Latemar und ist gleichzeitig auch unsere alpinste Wanderung. Auf den Gipfel des Latemar können wir nicht, dafür wäre Kletterausrüstung notwenig. Aber auch ohne Gipfel ist das Latemarmassiv ein schöner Abschluss unserer Wandertouren.
In Obereggen steigen wir in die Seilbahn und bringen damit den ersten Teil relativ schnell hinter uns. Ab der Bergstation geht es aber nur noch zu Fuß weiter – immer bergauf. Nach der Mittagspause erreichen wir den Gamsstall, der zwischen den Zinnen der Latemarspitzen liegt. Auch in den Vorjahren lag hier oft Schnee, da zwischen die Spitzen nur wenig Sonne kommt und wir hier immerhin auf über 2500m sind. In diesem Jahr sind die Schneefelder aber noch so groß, dass sich große Schmelzwasserseen gebildet haben.
Von der Gammstallscharte wandern wir duch den Trichter zur Pisahütte. Nach kurzer Pause und einem Gruppenfoto machen wir uns an den Abstieg und den Rückweg zur Seilbahn.

 

Um 4:15 Uhr klingelt der Wecker. Müde und verschlafen treffen wir uns nach einer viel zu kurzen Nacht vor dem Haus. Gegen 6 Uhr wird die Sonne aufgehen, und so brechen wir mitten in der Nacht auf zu unserer Taufwiese bei Maria Weißenstein.
In den letzten Tagen haben die Teamer jede freie Minute genutzt um mit vereinten Kräften ein Taufbecken zu schnitzen. Noch in der Nacht zu heute wurden die letzten Arbeiten fertiggestellt. Mit unserem neuen Taufbecken unter dem Arm machen wir es uns auf der frisch gemähten Wiese gemütlich – mit bestem Blick auf das Weißhorn, den Latemar und den Rosengarten. Exakt 6:01 Uhr wirft die Sonne ihre ersten wäremenden Strahlen über die Bergkämme des Rosengarten.
Nick und Phillip, unsere beiden Täuflinge, dürfen heute das Programm gestalten, und so geht es direkt nach dem ausgedehnten, lecken Tauffrühstück wieder ins Bett – ausschlafen!
Da die Hitze mitlerweile auch hier oben angekommen ist, entscheiden sich die Täuflinge am Nachmittag für Baden im Göllersee – eine willkommene Abkühlung!

 

Morgen früh wollen wir Nick und Phillip bei Sonnenaufgang taufen. Damit alles reibungslos klappt, gibt es aber noch eine Menge vorzubereiten. Wir gestalten Taufkleider, basteln Taufkerzen und Gute-Wünsche-Karten. Die beiden Täuflinge dürfen davon natürlich nichts mitbekommen und essen in Petersberg ein Eis.
Heute geht es früh ins Bett, um 4:15 Uhr klingelt morgen früh der Wecker …

 
Gruppenbild am Waltherplatz

Gruppenbild am Waltherplatz

Heute fahren wir nach Bozen. Um 9:04 Uhr fährt der Bus in Petersberg, so dass wir wieder bereits um halb 8 Frühstücken. Um 10 Uhr bekommen alle auf dem Waltherplatz noch einen Stadtplan und dann geht es los: Shoppen!

Da Bozen wie alle italienischen Städte eine ausgedehnte Mittagspause macht in der die Geschäfte zu haben, treffen wir uns um halb 2 beim Ötzi-Museum und statten dem Mann aus dem Eis einen Besuch ab. Die Wiederholer sind der festen Meinung er hätte sich seit letztem Jahr bewegt …
Um 17Uhr brechen wir bepackt mit allerlei Süßigkeiten, Obst, neuen Schuhen und einer Vuvuzela wieder auf in Richtung Möslhof.

Am Abend erwartet uns noch “Die perfekte Minute”. Jeder Teilnehmer hatte eine Woche Zeit zum üben, heute wird es ernst! Wir bauen Leonardo-Brücken, melken die Kühe, balancieren eine Bibel auf dem Kopf zur Jurte, erriechen die Süßigkeiten des Kiosks und machen Bockspringen. Alle Gruppen haben fleißig geübt und schaffen ihre Aufgabe mit Auszeichnung!

 

Langsam neigt sich das KFS dem Ende zu. Ein paar Höhepunkte warten aber noch auf uns. Einer davon wird die Gestaltung unseres Glaubenstuches werden, für das wir heute die Entwürfe machen. Jede Gruppe reicht einen Entwurf ein, der einerseits dem Glaubenstuch die notwendige Struktur gibt, andererseits aber auch Vorschläge macht, welche Themen des KFS auf dem Glaubenstuch ihren Platz finden sollen.

Auffälliges Merkmal bei 3 Entwürfen ist ein großes Herz, dass wir in die Mitte unseres Glaubenstuches malen werden. Im Herz und um das Herz herum werden wir unsere Maskengeschichten, den Möslhof, die Schreckfilme, den Göllersee, das FreeSolo und viele weitere Aktionen des KFS malen.

Am Ende entscheiden wir uns für eine Mischung aus allen Entwürfen, da sie sich sehr ähnlich sind und in der Abstimmung auch gleich viele Punkte erhalten.

 

Heute stehen wir wieder etwas früher auf. Um 07.15 heißt es: Raus aus den Federn! Nach dem Frühstück brechen wir in Richtung Weißhorn auf. Los geht die Wanderung mit einem Abstieg. Wir müssen erst durch die Bletterbachschlucht durch, um dann auf der anderen Seite der Schlucht bergauf wandern zu können. Nach gut 4 Stunden und mehreren Pausen erreichen wir den Gipfel auf 2314 Metern. Wir haben Glück: Das Wetter ist super! In anderen Jahren war es hier oben sehr windig und wir konnten nur wenige Minuten am Gipfelkreuz bleiben. In diesem Jahr machen wir hier oben eine lange Pause und genießen die 360°-Aussicht.

Dann geht es wieder los. Wir wandern einmal um das Horn herum und auf der Nordseite der Schlucht über eine Alm mit einmaligem Blick auf das Weißhorn wieder zurück zur Lahneralm.

 

Nachdem wir vorgestern bereits mit Bibelgeschichten gearbeitet haben, wollen wir diese heute in unseren Kleingruppen nachspielen. Dazu stellen wir Gipsmasken her, die anschließend nach dem erstellten Entwurf zur Rolle passend angemalt werden. Viele Masken sind dabei zweigeteilt und können so die Entwicklung in den Geschichten besser abbilden. Nach dem Abendessen spielen wir uns die Geschichten gegenseitig vor.

 

Heute ist genau die Hälfte des KFS erreicht, wir feiern heute das Bergfest. Über den Franziskus-Meditationsweg wandern wir von Petersberg nach Maria Weißenstein, einem nahegelegenen Pilger- und Wallfahrtsort. Dort feiern wir etwas unterhalb im Wald unseren Bergfestgottesdienst. Das Team hat ein kurzes Anspiel zur Geschichte von Jesus im Garten Gethsemane vorbereitet. Vor dem Mittagessen haben die Konfirmanden kleine Spiele vorbereitet, die wir Abends spielen. Chipsdosen-Bowling, Herzblatt und selbsterfundene Black Stories stehen auf dem Programm. Anschließend wird gefeiert und getanzt …

 

Wir beginnen den Tag mit Gesprächsgruppen in denen wir in kleinen Gruppen Bibelgeschichten lesen und dazu Standbilder stellen. Jeder bekommt eine Rolle, und verortet sich in der Geschichte.

Den Nachmittag beherrscht natürlich die deutsche Boygroup mit ihrem 4:0-Sieg. Damit hatte niemand von uns gerechnet. Um so größer ist natürlich die Freude. Wer nicht so Fußballbegeistert ist, macht am Nachmittag Workshops. Töpfern und Brennpetern steht auf dem Plan.

Den Abend verbringen wir mit einer lustigen Spielerunde. Morgen ist Sonntag, wir können also ausschlafen …

 

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Nicht vergessen!

Am 18.7. berichten wir in der Denstorfer St. Johannes Kirche mit einem Gottesdienst von unserem Konfirmanden-Fernien- Seminar.
Wir zeigen dort Ergebnisse aus den Gesprächsgruppen, stellen das Glaubenstuch vor, erzählen von den Wanderungen und vieles mehr.